TEIL 2
Sein Blick… Er zeigte keine Panik.
Es gab kein überraschendes AU.
Es war… kalt.
Fern.
Als wäre ich ein völlig Fremder.
Ich spürte, wie sich mein Herz zusammenzog.
“Du…?” Meine Stimme zitterte, sie kam fast nicht heraus.
Der Mann stand einige Sekunden regungslos da. Seine Augen glitten über mein Gesicht… Als würde er bewerten, als würde er eine Entscheidung treffen.
Dann sprach er:
“Madam, ich glaube, Sie irren sich.
Ein einfacher Ausdruck. Gebildet. Aber… grausam distanziert.
Ich schüttelte den Kopf, Tränen stiegen mir in die Augen.
“Nein… Das kann nicht sein… es bist du…” Ich machte einen Schritt auf ihn zu. Du… du bist Javier… Mein Mann…
Sobald ich seinen Namen aussprach… Etwas hat sich verändert.
Sehr schnell.
Sehr subtil.
Aber ich habe es gesehen.
Seine Pupillen zogen sich zusammen.
Eine instinktive Reaktion.
Er kannte diesen Namen.
Zweifellos.
“Ich weiß nicht, wovon du sprichst”, antwortete er, diesmal mit leiserer Stimme. Ich habe es noch nie gesehen.
Mein Herz pochte.
“Und diese Narbe dann?!” Ich hätte fast geschrien und auf seine Schläfe gezeigt. Du hast es geschafft, indem du gearbeitet hast… Du hast mir selbst gesagt…
“Genug!”
Er unterbrach mich. Zum ersten Mal verlor er die Kontrolle.
Die Luft wurde schwer.
Wir schwiegen und sahen uns an.
Dann… Er seufzte.
TEIL 3: auf der nächsten Seite.