Sein Gesicht zerbrach bei dem Klang seines Namens auf meinen Lippen.
“Aber, wie du mir einmal gesagt hast”, fuhr ich fort und neigte leicht den Kopf, “muss man angesichts von Exzellenz wissen, wie man zur Seite tritt. Du musst die wahren Champions glänzen lassen.”
Ich hatte keine Antwort erwartet. Ich musste ihre Tränen nicht sehen. Ich habe ihm einfach den Rücken gekehrt. Ich ging davon, mein weißer Kittel flatterte leicht im Wind, und ging durch die gläsernen Sicherheitstüren meines Labors, ließ ihn allein in der kalten, unerbittlichen Lobby des Imperiums zurück, das ich ohne ihn aufgebaut hatte.
Als ich mich wieder an meinen Schreibtisch setzte und einen Seufzer ausstieß, den ich zwanzig Jahre lang zurückgehalten hatte, wurde die Stille des Labors unterbrochen.
Mein sicheres Privattelefon klingelte mit einem eingehenden, verschlüsselten internationalen Anruf. Die Anrufer-ID zeigte kurz: Stockholm, Schweden.
Ich nahm den Hörer auf, mein Herz klopfte. Ich drückte das Telefon ans Ohr und hörte die tiefe, prestigeträchtige, akzentuierte Stimme des Präsidenten der Jury des Nobelkomitees.