Die Frage war einfach, aber tiefgründig: Was war mit dieser Tür passiert?
Bischof Hochstetler, nun in seinen Siebzigern, traf eine Entscheidung. “Wir müssen suchen”, sagte er. “Wenn es etwas zu finden gibt, haben wir die Pflicht, es zu finden. Der Familie Miller, wo immer sie sind, schulden wir es.”
Am nächsten Morgen, dem 14. Mai 2012, fast genau zwanzig Jahre nach dem Verschwinden der Familie, gingen Isaac Yoder, Bischof Hochstetler, Samuel Yoder und zwei weitere Männer zur Miller-Farm. Sie brachten das Foto und die Maßbänder mit.
Die Scheunentür hinter der Familie Miller passte nicht zu der Scheunentür, die zwanzig Jahre später existierte.
Diese einfache Beobachtung löste ein Rätsel, das die Strafverfolgungsbehörden verwirrte, eine Gemeinschaft quälte und Gegenstand zahlloser Theorien wurde, von religiöser Verfolgung bis hin zu übernatürlichen Eingriffen.