“Dieses Jahr werden wir nur mit der Familie meiner Frau zu Abend essen”, sagte mein Sohn zu mir. Ich antwortete einfach: “Perfekt.”

—Es mía.

Se rio nerviosamente.

“Nein, wirklich.

“Bring deine Frau mit.” Bring die Kinder mit.

Er schwieg.

“Und Mauricio?”

“Ja?”

“Zieh an, was du willst.” Niemand wird deine Hände überprüfen.

Nach einer langen Pause sagte er:

“Ich bringe ein Dessert mit.”

Ich lud Teresa ein, eine Krankenschwester, von der Carla einmal gefragt hatte, ob sie sich direkt aus dem Krankenhaus umziehen könne.

Dann lud ich Norma, meine beste Freundin, ein.

Henry, ein alter Freund von Armando.

Und Verwandte, die Hugo und Carla allmählich nicht mehr einluden, weil jemand in einem bestimmten Beruf war, zu laut sprach, geschieden war, sich leger kleidete oder einfach altmodisch aussah.

Am späten Nachmittag hatte ich fünfunddreißig Namen.

Im Gegensatz zu Carla habe ich sie alle gefragt.

Dann rief ich die Designerin Iris Bennett und den Koch Felipe Morales an.

“Ich brauche ein Weihnachtsessen für fünfunddreißig Leute.

Felipe pfiff.

“In sechs Tagen?”

“Ich zahle eine Notfallgebühr.”

“Das war nicht das Problem.

“Schaffst du das?”

Er lachte.

“Wegen dir?” Ja.

Die Villa war bereits möbliert.

In den folgenden Tagen fügte das Iris-Team Lichter auf der Terrasse hinzu, einfache Weihnachtssterne und Kerzen, die vor der Meeresbrise geschützt waren.

Sie stellten einen langen Tisch unter der überdachten Terrasse auf.

Kein Haupttisch.

Keine separaten Abschnitte.

Ein einzelner Tisch.

Armando und ich hatten einst von einem Haus geträumt, in dem sich alle treffen konnten.

Während seiner Lebenszeit hatten wir keinen Erfolg.

Als ich im Dorf zusah, wie alles für Weihnachten vorbereitet wurde, spürte ich seine Abwesenheit stark.

Ich berührte einen Stuhl im Speisezimmer.

“Du hättest das geliebt”, flüsterte ich.

Zwei Tage vor Heiligabend rief Hugo an.

“Ich habe nachgedacht.

“Gut.

“Du könntest zum Nachtisch kommen.”

Ich schaute auf das Meer.

“Um wie viel Uhr?”

“Gegen neun Uhr.

“Nachdem Carlas Eltern gegangen sind?”

Er zögerte.

“Das habe ich nicht gesagt.

“Es war nicht nötig.

“Mama, ich versuche, es zu reparieren.

Du versuchst nur, dich höflicher vor mir zu verstecken.

“Das ist nicht fair.

“Ich habe schon Pläne.

“Mit wem?”

“Familie.”

“Wo?”

—En mi casa.

—¿Tu apartamento?

—Mi casa.

Silencio.

—¿Te has mudado?

—No.

—Estás siendo misteriosa.

—No, Hugo. Simplemente no has prestado atención.

Carla llamó más tarde.

—Margarita.

—Carla.

—Quería asegurarme de que no haya resentimientos.

—Los hay.

Se quedó callada.