“Ich weiß.”
“Wenn ich es gewusst hätte, hätte ich die Dinge anders arrangiert.”
“Genau das ist das Problem.”
Er runzelte die Stirn.
“Was?”
“Du hättest dich anders verhalten, wenn du gewusst hättest, dass ich dich beobachte.”
“Das meinte ich nicht.”
“Ja, genau. Du hast meine siebzigjährige Mutter, die gerade eine Chemotherapie unterzieht, aus dem Zimmer, das ich für sie vorbereitet habe, auf eine aufblasbare Matratze im Keller gebracht, weil dein Bruder Fußball schauen wollte. Du hast es getan, weil du dachtest, ich würde es erst in vier Tagen herausfinden.”
“Ihr ging es gut.”
“Ihr ging es nicht gut.”
“Sie hat sich nicht beschwert.”
“Gabriel, mi madre lleva setenta años sin quejarse. Probablemente se disculparía si la echaras a la calle. Su silencio no justifica lo que hiciste.”
Apretó la mandíbula.
“Yo soy el hombre de la casa.”
Ahí estaba de nuevo.
—Eres mi marido —le dije—. No eres el hombre de la casa en el sentido que tú quieres decir. Compramos esta casa juntos. Los dos la pagamos. Los dos somos dueños. Ser hombre no te da más autoridad que a mí.
“Ich weiß, dass er Krebs hat.”
“Dann tu so, als wüsstest du es.”
“Ich tue alles für diese Familie.”
“Sie haben eine kranke Frau in den Keller gesteckt, um Football zu spielen.”
“Ich brauchte den Raum.”
“Für Football.”
“Danny war hier.”
“Für Football.”
Er hörte auf zu streiten.
“Meine Mutter bleibt hier, solange sie Behandlung braucht”, sagte ich. Das Gästezimmer gehört dir, solange du hier bist. Das gegenüberliegende Badezimmer steht Ihnen immer noch zur Verfügung. Wenn du ein Spiel schauen willst, kannst du das Wohnzimmer benutzen.
Dann fügte ich hinzu: “Wenn du es nochmal bewegst, reagiere ich anders.”
“Was soll das heißen?”
“Ich habe mich noch nicht entschieden.”
“Das klingt nach einer Drohung.”
“Es ist keine Drohung. Es sind Informationen.”
“Du übertreibst.”
“Du hast einen Chemotherapie-Patienten verlegt, damit er zu einem Footballspiel gehen kann.”
“Es ist deine Mutter.”
“Ja”, sagte ich. Genau. Es ist meine Mutter.
Am nächsten Morgen rief ich Judith an, meine beste Freundin seit fünfzehn Jahren. Er hat mir zugehört, während ich ihm alles erzählt habe.
“Was hast du vor?” fragte sie.
“Ich muss einen Punkt machen, gegen den Gabriel nicht widersprechen kann.”
“Was für ein Punkt?”